Emulgieren mit Dispergierscheiben

Dispergier- bzw. Dissolverscheiben sind eine kostengünstige und problemlose Lösung, um die hochviskosen Emulsionen zu erzeugen. Immer mehr Labore der Produktentwicklung setzen mittlerweile Dispergierscheiben und Rotor-Stator-Systeme ein, um den entstehenden Entwicklungsaufwand zu reduzieren. Namhafte Firmen der Lebensmittel- Farben- Lack- und Chemischen Industrie gehören zu den langjährigen zufriedenen Kunden unseres Hauses. Viele namhafte Rührwerkshersteller wählen unsere Dispergierscheiben als Erstausstattung, damit Ihre Kunden zufrieden sind.

Sämtliche Rührscheiben garantieren für eine um 30 Prozent längere Standzeit. Durch die Stirnlaufgenauigkeit der Rührscheiben an der Rührwelle werden Lagerschäden an den Antriebsaggregaten auch bei Höchst- Drehzahlen weitgehend vermieden.

Die schnell laufenden Dispergierscheiben zeichnen sich durch die spezielle Zahnstellung und Zahnteilung aus. Die Zähne sind den Zirkulationsströmungen angepaßt und bewirken bei Auswahl der richtigen Scheibengröße den Flußstrom bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Hohe Materialgeschwindigkeit

Um die geforderten Emulsionen - mit immer kleineren Tropfendurchmessern und engeren Tropfengrößenverteilungen - zu erreichen, wird häufig mit Hochdruckverfahren emulgiert. Steigt die Viskosität der Emulsion an oder wird mit langsamen Emulgatoren gearbeitet, sind oft mehrere Durchgänge dieses Hochdruckverfahrens notwendig. Doch diese können die empfindlichen Produkte extrem belasten.

Dispergierscheiben / Dissolverscheiben bieten eine wesentlich bessere, technische Alternativlösung. Mit Dispergierscheiben lassen sich Emulsionen mit mittleren Tropfengrößen bei einer engen Tropfengrößenverteilung realisieren, ohne die Emulsionen zu belasten.

Ein weiterer Vorteil ist neben der besseren Qualität der Produkte eine erhöhte Wirtschaftlichkeit. Die exakte Geometrie der Dispergierscheibe beeinflusst das Fließbild der Emulsionen. Die Dispergierscheiben werden auf Wunsch - individuell nach Kundenvorgaben und einsatzspezifischen Anwendungsvorgaben - mit den notwendigen, detailgenauen Bohrungen versehen, damit sie in den unterschiedlichsten Rührwerken und Dispergierwerkzeugen eingesetzt werden können.

Intensive Turbulenz

Zwei Prozesse bewirken die schnelle hydraulische Zerreibung in diesr Zone:

Zerreißen: Reiben der Teilchen aneinander und Scheuern der flüssigen Phase an den Oberflächen der festen Phase.

Anprall: Die "Partikelreibung" beruht auf den unterschiedlichen Strömungen, die aufgrund der Anordnung der Scheibenflügel entstehen

Energie dicht an der Rührscheibe

Die Wirbelzone ist eine Zone intensiver Energieverströmung. Ungefähr 75 % der kinetischen Energie werden für die hydraulische Zerreibung im Abstand von 2,5 bis 5,0 cm von den Scheibenflügel gebraucht.

Flachströmung

Hinter der Turbulenzzone wird die Bewegung fließend. Dieser Fluss teilt sich an der Gefäßwand und sichert die vollständige Zirkulation des gesamten Materials. Der Wirbelstrom unterbricht nicht die Flussform.
Zirkulation und Energieverströmung vereinigen sich zu einer ununterbrochenen Schleuderwirkung, dadurch wird das gesamte Mahlgut in Bewegung gehalten. So wird eine gleichmäßige Dispergierung erreicht.